Die Centrope-Region
Die Centrope‑Region umfasst die Kreise und Bundesländer entlang der gemeinsamen Grenzen von Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Sie verbindet somit Landschafts- und Siedlungsräume, die lange Zeit durch den Eisernen Vorhang getrennt waren und heute als zusammenhängender europäischer Raum auftreten.
CentropeMAP bildet die Region anhand der folgenden Gebiete ab: Burgenland, Niederösterreich, Wien, Jihočeský, Jihomoravský, Vysočina, Bratislavský, Trnavský sowie Győr‑Moson‑Sopron und Vas.
Die Lage am Schnittpunkt von vier Ländern ist in Europa einzigartig. Wien, Bratislava, Brno, Győr und weitere urbane Zentren bilden wichtige wirtschaftliche und kulturelle Bezugspunkte. Auf über 50.000 Quadratkilometern und entlang der Flüsse Donau, March, Waag und Raab treffen unterschiedliche Landschaften, Siedlungsräume und historische Entwicklungen aufeinander. Die Bevölkerung lebt seit Jahren eine ausgeprägte grenzüberschreitende Mobilität: Pendeln, Tagesausflüge und soziale Verflechtungen gehören zum Alltag. Die Region steht damit für eine gelebte Kooperation.
Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Region ein Verbindungsraum zwischen etablierten und wachsenden zentraleuropäischen Märkten und verfügt über gut ausgebildete Arbeitskräfte sowie eine kontinuierlich ausgebaute Infrastruktur. Dadurch entstehen vielfältige Möglichkeiten für Unternehmen und Betriebe. Zudem weist die Region eine hohe Dichte an Bildungs‑ und Forschungseinrichtungen auf.
Die Naturlandschaften der Region bieten zahlreiche und vielfältige Erholungsräume – von den Donau‑Auen über die March‑Thaya‑Gebiete bis zu den Ausläufern von Alpen und Karpaten sowie dem Neusiedler See. Die Nähe zwischen urbanen Zentren und naturnahen Landschaften trägt wesentlich zur hohen Lebensqualität in der Region bei.